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Januar 2003

ICN DIRECT FÜR INTERNATIONALE BERATER WIRD VON IBM GESPONSORT:

IBM


** NEUESTE MELDUNGEN IM NEWSWIRE **

  1. BearingPoint streicht 700 Stellen
  2. T-Systems auf der Suche nach internationalen Partnern
  3. IBM erhält $ 2,5 Milliarden-Auftrag der Deutschen Bank
  4. Accenture kann Prognosen für das erste Quartal erfüllen
  5. Siemens übernimmt die Mehrheit an Sinius
  6. WEITERE INFORMATIONEN - FEEDBACK/WEITERLEITEN AN EINEN KOLLEGEN

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IBM

Meldungen der Gartner-Gruppe zufolge ist eines der wesentlichen CIO-Anliegen im Jahr 2003, die Infrastruktur so zu optimieren, dass Kosten eingespart und Verbesserungen in der Integration erzielt werden können. Nähere Einzelheiten zum Thema erfahren Sie im ersten Teil einer dreiteiligen Serie auf unserer Website: Bitten hier klicken.

IBM hat soeben die Überarbeitung ihres iSeries-Servers abgeschlossen. Mit der Websphere-Ergänzung bietet dieser jetzt ausgezeichnete Möglichkeiten im Consulting-Bereich. IBM hat darüber hinaus neue Mainframe-Technologien angekündigt, die Kunden bei der Integration von Linux unterstützen sollen. Weitere Informationen hierzu sowie Meinungen von IT-Analysten finden Sie hier: clicking here


1. BEARINGPOINT STREICHT 700 STELLEN

BearingPoint entlässt 25 % der Mitarbeiter, die beim Zukauf der deutschen, schweizerischen und österreichischen Consulting-Einheiten der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG vor gerade fünf Monaten übernommenen worden waren (ICN Direct 1, 2).

Die 700 Stellenkürzungen werden vorgenommen, "um die Personalkapazitäten dem Dienstleistungsbedarf am Markt anzupassen" und sind Teil einer Reorganisation, bei der die verbleibenden 2.100 Mitarbeiter der BearingPoint GmbH auf vier Sparten verteilt werden: Business Consulting (ausgerichtet auf Financial Services, Communications & Content, Consumer & Industrial und Public Sector Markets), Global Solutions Delivery (dieser Bereich deckt vor allem SAP-Projekte ab), Managed Services und Technology Procurement Services.

Die Reduzierung von BearingPoints Beschäftigten in Europa (die ca. 4 % der weltweiten Belegschaft ausmachen und sich auf Deutschland, Österreich und die Schweiz konzentrieren) wurde bereits bei der Übernahme berücksichtigt und wird sich nicht nachträglich auf die Erträge des Unternehmens im zweiten Quartal zum 31. Dezember 2002 auswirken.

BearingPoints Chairman und CEO Rand Blazer hierzu: "Durch den Zukauf dieser Kanzleien im August letzten Jahres konnten wir eines unserer wichtigsten Ziele erreichen - die Ausweitung unserer globalen Präsenz in Europa. Leider hat sich die Konjunkturlage in der Region nicht verbessert, so dass wir nicht umhin können, den Umfang unseres dortigen Mitarbeiterteams zu verringern."


2. BT-SYSTEMS AUF DER SUCHE NACH INTERNATIONALEN PARTNERN

Der deutsche IT-Dienstleister T-Systems ist bei seinem ersten Versuch, das internationale Geschäft auszuweiten, gescheitert, als es zu einem Abbruch der Gespräche mit Cap Gemini Ernst & Young (CGEY) kam.

T-Systems, die IT-Dienstleistungssparte der Deutschen Telekom, hatte gegen Ende des vergangenen Jahres mit der Suche nach strategischen Partnern zur Expansion ihres Auslandsgeschäfts begonnen. Es wird weitgehend angenommen, dass das Unternehmen als Gegenleistung für Investitionen eine Geschäftsbeteiligung anbietet. Auf diese Weise könnte T-Systems neue Märkte erschließen und Mittel für die Expansion aufbringen, die von der Deutschen Telekom kaum zu erwarten sind, zumal das Unternehmen unter einem Schuldenberg von $ 67 Milliarden ächzt, der bis zum Ende dieses Jahres auf $ 53 Milliarden abgebaut werden soll.

Wie verlautet, sind keine weiteren Gespräche mit CGEY geplant, T-Systems gab jedoch bekannt, mit anderen potenziellen Partnern zu verhandeln, die ihr einen Zugang zu Kunden außerhalb ihrer Hauptmärkte in Deutschland, Frankreich, Spanien, der Schweiz, Österreich und Italien ermöglichen würden.

Sowohl T-Systems als auch CGEY lehnten einen Kommentar hierzu ab. Es wird angenommen, dass der Abbruch der Gespräche auf Unstimmigkeiten hinsichtlich der Kapitalstruktur der Transaktion zurückzuführen ist.

Auch IBM soll von T-Systems in die engere Wahl genommen worden sein, jedoch ist es aufgrund der starken Präsenz beider Unternehmen auf dem deutschen Markt unwahrscheinlich, dass eine solche Partnerschaft vom Bundeskartellamt genehmigt werden würde.

T-Systems wurde im Jahr 2000 nach der Übernahme der deutschen Consulting-Firma debis Systemhaus und deren Integration in das IT-Geschäft der Deutschen Telekom gegründet. Das Unternehmen erhebt den Anspruch, mit 43.500 Mitarbeitern und einem Ertrag von $ 12,5 Milliarden im Geschäftsjahr 2001 Europas zweitgrößter System-Anbieter zu sein.

Etwa die Hälfte dieses Umsatzerlöses wird innerhalb der Deutschen Telekom erwirtschaftet, der Rest stammt aus den Bereichen Systemintegration sowie Outsourcing- und Hosting-Dienstleistungen für externe Märkte.


3. IBM ERHÄLT $ 2,5 MILLIARDEN-AUFTRAG DER DEUTSCHEN BANK

IBM hat ihren bisher größten Dienstleistungsvertrag in Deutschland abgeschlossen, einen über 10 Jahre laufenden Outsourcing-Auftrag mit der Deutschen Bank in Höhe von $ 2,5 Milliarden.

Die Bank wird ihre Computer-Zentren in Kontinentaleuropa an IBM auslagern und im Gegenzug wird IBM ein neues Rechenzentrum im Rhein-Main-Gebiet einrichten, um der Bank und anderen IBM-Kunden von dort aus hochverfügbare Leistungen auf Abruf zur Verfügung zu stellen.

"Die Deutsche Bank erwartet Einsparungen in Höhe von $ 1 Milliarde innerhalb von 10 Jahren, wobei vor allem die bisherigen Fixkosten im Zusammenhang mit dem Betrieb unserer eigenen Rechenzentren in nutzungsbasierte, variable Kosten umgewandelt werden," so der Chief Operating Officer der Deutschen Bank, Hermann-Josef Lamberti.

Neben der Übergabe ihrer IT-Systeme an IBM, werden ca. 900 Beschäftigte der Deutschen Bank im ersten Quartal 2003 zu IBM wechseln. Laut Lamberti wird dieser Schritt den Mitarbeitern bessere Entwicklungschancen bieten.

Der deutsche Markt hat sich bisher nur wenig für das Outsourcing erwärmen können. Dieser Vertrag, der zweifelsohne vom Chief Information Officer der Deutschen Bank - einem ehemaligen IBM-Mitarbeiter - angeregt wurde, wird eine Katalysator-Funktion für weitere Outsourcingabkommen haben und das nicht nur im Finanzdienstleistungssektor, sondern in der gesamten deutschen Geschäftswelt.

* Unabhängig davon, hat IBM den Vorsitzenden des operativen Geschäfts in Deutschland, Erwin Staudt, durch den US-amerikanischen Nachfolger Walter Raizner ersetzt. Staudt wird den Vorsitz des Aufsichtsrates von IBM Deutschland übernehmen während Raizner, zuvor General Manager in IBMs Storage Products Division in den USA, für das operative Geschäft zuständig sein wird. Branchenbeobachter sind der Ansicht, dass dieser Wechsel der Vorläufer einer Umstrukturierung von IBM Deutschland ist, IBMs drittgrößtem Markt nach den USA und Japan.


4. ACCENTURE KANN PROGNOSEN FÜR DAS ERSTE QUARTAL ERFÜLLEN

Accenture hat mit einer Verbesserung des Betriebsergebnisses um 3,6 % auf $ 429 Millionen und einer Umsatzeinbuße von 2 % auf $ 2,93 Milliarden die Finanzprognosen für das erste Steuerquartal erfüllt.

Accentures Geschäftssparten Communications & High-Tech sowohl als auch öffentlicher Dienst konnten im Quartal zum 30. November 2002 als einzige einen Zuwachs verzeichnen; der Umsatz stieg jeweils um 12 % und 7 %, während Finanzdienstleistungen um 7 %, Produkte um 9 % und Ressourcen um 10 % zurückgingen.

In geografischer Hinsicht musste Accenture einen Rückgang von 3 % auf dem amerikanischen Kontinent und 6 % im asiatisch-pazifischen Raum hinnehmen. Die Erträge von $ 1,33 Milliarden in Europa, dem Nahen Osten und Afrika fielen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum eher bescheiden aus.

Accentures Chairman und CEO Joe Forehand ließ verlauten, er sei nach wie vor vorsichtig, was die Zukunft angehe, sei aber zufrieden mit den Ergebnissen des ersten Quartals.

"Unser Erfolg stützt sich auf unsere weltweit 75.000 Mitarbeiter, die uns durch ihr beständiges Engagement bei der Führung einer hochgradig effizienten Organisation und der nachhaltigen Konzentration auf Schaffung von Nutzen für unsere Kunden unterstützen. Dies versetzt uns in die Lage , ein gutes Ergebnis zu erzielen und in einem schwierigen Geschäftsumfeld Marktanteile zu gewinnen," so Forehand.

Accenture konnte das Quartal mit einer starken Bilanz abschließen, die $ 1,5 Milliarden an Barmitteln ($ 157 Millionen mehr als im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2002) und Nettoverbindlichkeiten in Höhe von $ 62 Millionen ($ 5 Millionen weniger als im vierten Quartal) auswies.


5. SIEMENS ÜBERNIMMT DIE MEHRHEIT AN SINIUS

Siemens Business Services (SBS) hat seine Beteiligung an Sinius von 30% auf 80% erhöht und damit die Mehrheit an dem IT-Dienstleister übernommen, der im August 2000 als 100%ige Tochter der Deutschen Bank ausgegliedert wurde.

Die Kosten des zusätzlichen Anteilsbesitzes wurden nicht bekannt gegeben, sollen sich aber im Rahmen von $ 10 Millionen bewegen.

Sinius, die über 1.250 Mitarbeiter an deutschlandweit 24 Standorten verfügt, ist ein Outsourcing-Anbieter für Finanzdienstleister in Deutschland und leistet IT-Dienste für Unternehmen der Deutsche Bank Gruppe. Im Geschäftsjahr 2001 konnte das Unternehmen einen Umsatz von $ 190 Millionen erzielen.

Seit Februar 2001 war SBS mit 30 % an Sinius beteiligt. Es hieß, die verstärkte Beteiligung „unterstreicht die Bedeutung des Outsourcings als Geschäftsfeld für die Siemens-Tochter". Der Schritt steht darüber hinaus im Einklang mit SBS' erklärter Strategie, das IT-Service-Angebot für Finanzdienstleistungsunternehmen weiter auszubauen.

Die Deutsche Bank veräußerte ihre Beteiligung an Sinius im Rahmen ihrer Strategie, Nicht-Kerngeschäfte abzustoßen.


6. WEITERE INFORMATIONEN - FEEDBACK/WEITERLEITEN AN EINEN KOLLEGEN

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