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Februar 2003

ICN DIRECT FÜR INTERNATIONALE BERATER WIRD VON IBM GESPONSORT:

IBM


** NEUESTE MELDUNGEN IM NEWSWIRE **

  1. SAP- SI- Gewinne fast halbiert
  2. SBS bricht im ersten Quartal ein
  3. Deutschland fehlt es an ausgereiften online-Systemen
  4. EDS Gewinn fällt um 18%
  5. BearingPoint im Kommen
  6. WEITERE INFORMATIONEN - FEEDBACK/WEITERLEITEN AN EINEN KOLLEGEN

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IBM

Im Leitartikel vom Vormonat auf der IBM Website, hat Andy Barnes, Analyst bei PMP, die Möglichkeiten für Management-Consultants dargestellt, die eine Server-Konsolidierung bietet. Er schloß, dass Server- und Storage-Konsolidierung keineswegs ein einmaliges Zusammenschluß- Projekt sind, sondern dass sie Consultants wichtige Projekte und eine Chance für langfristige Geschäftsverbindungen bieten.

Im Leitartikel dieses Monats zeigt er, wie Consultants die Konsolidierung in die Realität umsetzen können und wie sie z. B. ihren Kunden hilft, bedeutende, finanziell nachweisbare und nicht meßbare Gewinne zu erzielen. Bitten hier klicken.


1. SAP- SI- GEWINNE FAST HALBIERT

SAPs Systemintegrationseinheit, SAP SI, verbuchte im letzten Jahr einen Einbruch von 46,5% beim Nettogewinn und es gibt keine Hinweise auf einen Aufschwung für 2003.

Das Unternehmen verzeichnete einen Nettogewinn von 15,9 Mio. $ im Jahr 2002, inklusive der Umstrukturierungskosten von 10,5 Mio. $ . Sein Umsatz stieg um 9,1% auf 315,4 Mio. $, wobei der Gewinn hauptsächlich auf den Zukauf von COPA im letzten Jahr zurückzuführen ist.

In SAP-SIs Kernmarkt, in Deutschland und in der Schweiz, fiel der Umsatz um 4,1% auf 252,6 Mio. $, während die Tochtergesellschaft in den USA sehr gute Leistung gebracht hat und ein Umsatzplus von 49,4% auf 38,4 Mio. $ verzeichnete, was 12,9% der Gesamteinnahmen entspricht.

Beratung und Projektentwicklung brachten einen Umsatz von 85,1%; 2001 waren es noch 87,8%. Bei den Outsourcing- und Applications-Leistungen stieg der Umsatz um 11,9% gegenüber 9,7% im Jahr davor.

Der Auftragsrückstand am Jahresende betrug 169 Mio. $, im Jahresvergleich ein Gewinn von 26,6%, aber nicht genug um für 2003 einen Aufschwung zu erwarten. SAP SI-Finanzchef Joachim Müller sagt lediglich einen Umsatzzuwachs im einstellligen Prozentbereich für dieses Jahr voraus.

Er kommentierte: „Wir haben unsere Strategie den veränderten Marktbedingungen angepaßt und unser Service-Portfolio wiederum durchgängig optimiert. Wir rechnen damit, dass unsere Kunden dieses Jahr ihr Augenmerk zunehmend darauf richten, ihre vorhandenen Systeme zu verbessern und auszubauen um noch mehr aus ihren Investitionen herauszuholen. Dazu brauchen sie Systemintegratoren wie SAP SI."


2. SBS BRICHT IM ERSTEN QUARTAL EIN

Die Siemens Tocher für IT-Dienstleistungen, Siemens Business Services (SBS), meldete einen dramatischen Einbruch bei den Einnahmen im ersten Quartal des Finanzjahres. Schuld daran sei die schwache Nachfrage nach IT-Dienstleistungen und ein besonders schlechtes Ergebnis in Deutschland.

Der Gewinn vor Steuer fiel im Quartal bis zum 31. Dezember 2002 um 62,5% auf 12,9 Mio. $. Der Umsatz fiel um 14% im Jahresvergleich auf 1,4 Mrd. $ und die Auftragszahlen sanken um 27% auf 1,5 Mrd. $.

Siemens erging es in den anderen Technologiemärkten, in denen es agiert, nicht viel besser. Die Verluste im Bereich seiner Informations-und Kommunikations-Netze stiegen von 133 Mio. $ im Vorjahr auf 162 Mio. $ an, während Telekommunikations-unternehmen ihre Budgets gekürzt haben. Der Umsatz fiel in diesem Bereich um 29% auf 1,9 Mrd. $.

Siemens behauptete, der Bereich seiner Enterprise-Networks war trotz der Verringerung des Geschäftsvolumens profitabel, gab aber keine Zahlen dafür bekannt.

Die Vorschau auf 2003 sieht nicht viel besser aus, denn Siemens wird sein Einsparungsprogramm fortführen und muß weiterhin Abfindungen zahlen.

Alles in Allem meldete das Unternehmen im ersten Finanzquartal ein Absinken des Nettogewinns von 3% auf 560 Mio. $ und des Umsatzes um 10% auf 20,2 Mrd. $.


3. DEUTSCHLAND FEHLT ES AN AUSGEREIFTEN ONLINE-SYSTEMEN

Deutschland ist was das Niveau der online-Dienstleistungen anbetrifft, die von den öffentlichen Ämtern den Bürgern oder Firmen angeboten werden, hinter andere europäische Länder zurückgefallen.

Laut einer Studie von Cap Gemini Ernst & Young (CGEY) im Auftrag der Europäischen Kommission hat Deutschland - wie Belgien und Luxembourg - eine überdurchschnittliche online-Präsenz von Service Providern wie Städten, Kommunen, Universitäten und Bibliotheken, hat es aber versäumt, die Dienstleistungen weiter zu entwickeln.

Deutschland krebst am Boden der Entwicklungskurve herum, und hat angeblich nur die „Informations"-Stufe auf einer Vier-Stufen-Skala der Online-Entwicklung erreicht. Diese Skala reicht von „Information" über „Einweg-Interaktion", „Zweiweg-Interaktion" bis zur komplett elektronischen Abwicklung einer Anfrage.

Wenn man Deutschland als eines der Schlußlichter ansieht, dann sind die Vorreiter in Sachen online-Entwicklung Schweden, Irland, Dänemark und Finnland, die alle die Stufe der „Zweiweg-Interaktion" erreicht haben, besonders im Bereich der elektronischen Formulare.

Bis heute hat keiner der Teilnehmer der Studie - 15 Mitglieder der Europäischen Union plus Norwegen, Island und die Schweiz - die letzte Stufe der Interaktionen mit Firmen und Bürgern erreicht.

Als Kommentar zu der dritten Studie, die als Teil des e-Europe Programmes der Europäischen Union ausgeführt wurde, sagte CGEY Vizepräsident Stanislas Cozon: "Die Ergebnisse zeigen, dass die europäischen Regierungen im letzten Jahr große Fortschritte bei der Erstellung effektiver online-Dienstleistungen im Bereich Einnahmen gemacht haben. Sie müssen sich jetzt mehr auf die anderen Dienst-leistungen konzentrieren, besonders die, die für die Bürger am relevantesten sind, und sie müssen sicherstellen, dass sie den richtigen Weg einschlagen, sie erfolgreich zu implementieren."


4. EDS GEWINN FÄLLT UM 18%

IT-Services Gigant EDS verbuchte für 2002 ein Absinken des Nettogewinns um 18% auf 1,12 Mrd. $ angesichts eines Umsatzplus' von 2% auf 21,5 Mrd. $ und rechnet mit einem weiteren harten Jahr.

EDSs Nettogewinn im 4. Quartal fiel um 11% auf 360 Mio. $, der Umsatz um 5% auf 5,5 Mrd. $. CEO Dick Brown kommentierte: " Die Marktbedingungen im IT-Dienstleistungsbereich waren auch im vierten Quartal hart, weil die Firmen weiterhin an einer restriktiven Ausgabenpolitik festhalten."

Er bezog sich zweifellos auf die verlorenen „Mega-Deals" bei Proctor & Gamble und JP Morgan Chase sowie auf die Verzögerungen bei wichtigen Vertägen mit der US-Navy und der britischen Regierung, als er hinzufügte:"Wir waren 2002 bei den Projekten, die wir angenommen haben, wählerischer und hatten immer die Marktkonditionen im Hinterkopf."

Die Aussichten für 2003 bleiben ebenfalls schwach. EDS rechnet mit einem Umsatzplus im einstelligen Prozentbereich - ohne die Aufträge der früheren Muttergesellschaft GM - und einen Fall um 15% bis 25% beim Umsatz von GM. 2002 hat GM 12% des Gesamtumsatzes beigetragen.

Die Vertragsabschlüsse umfassten im vierten Quartal 8,1 Mrd. $, im Vergleich zu 10,1 Mrd. $ im Vorjahr, im Gesamtjahr 24,4 Mrd. $, statt 31,4 Mrd. $ 2001.


5. BEARINGPOINT IM KOMMEN

BearingPoint - früher KPMG - hat im zweiten Quartal erhebliche Gewinne und Umsätze verbucht. Das ist ein Resultat kürzlich getätigter Zufkäufe.

Der Nettogewinn ist im Quartal bis 31. Dezember um 148% auf 16,4 Mio. $ geschnellt und der Umsatz stieg um 44% auf 628,9 Mio. $ gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum.

BearingPoint Vorsitzender und CEO Rand Blazer sagte: „Unsere Resultate zeigen Stabilität in unseren Geschäften und schließen den Einfluß aus dem ersten Quartal mit unseren neuen Zukäufen und anderen Transaktionen ein. Unser Ziel ist es, weiterhin Marktanteile zu gewinnen und unsere Rentabilität zu erhöhen."

BearingPoint sagte, dass seine Vergrößerung durch den Kauf von KPMG Consulting AG - das umfasst die früheren KPMG Consulting Geschäftsstellen in Deutschland, Österreich und der Schweiz - und einiger Andersen Business Consulting Einheiten weltweit, die Einkommensbasis wesentlich breiter gefächert hat. Im zweiten Quartal des Finanzjahres 2003 hat Nordamerika 66,5% zum Brutto-Einkommen beigetragen, verglichen mit 92,2% im Vorjahr, wobei EMEA 21,5% beigesteuert hat, im Vergleich zu 0,4% im Jahr davor.

BearingPoints Gewinnzuwachs ist teilweise der Tatsache zuzuschreiben, dass es - anders als im vergangenen Jahr - Unkosten durch Stellenabbau vermieden hat. Das Unternehmen rechnet mit Unkosten von 17 Mio. $ bis 23 Mio. $ im dritten Quartal als Resultat von 450 - 550 abgebauten Stellen in Nordamerika und Asia-Pacific.

BearingPoint berichtete, dass der Brutto-Umsatz im zweiten Quartal im vor dem Zukauf flau war.


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