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April 2003

NEWS DIRECT, VON INTERNATIONALEN UNTERNEHMENSBERATERN, WIRD VON IBM GESPONSERT

IBM


** NEUESTE MELDUNGEN IM NEWSWIRE **

  1. Oracle kürzt Beraterstellen
  2. Deutschland hinkt im E-Government-Geschäft hinterher
  3. Deloitte Consulting ernennt neuen CEO
  4. IBM startet mit starken Zahlen ins Geschäftsjahr 2003
  5. Accenture im zweiten Quartal ganz vorn
  6. T-Systems baut die Beziehungen zu Volkswagen aus
  7. WEITERE INFORMATIONEN - FEEDBACK/WEITERLEITEN AN EINEN KOLLEGEN

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IBM

Andy Barnes, Analyst bei PMP, hat sich im Beitragsartikel im letzten Monat (siehe Web-Adresse unten) mit den Möglichkeiten befasst, die Managementberatern durch Server-Konsolidierung geboten werden. In diesem Monat wird Andy sich damit beschäftigen, wie Berater eine Konsolidierung real umsetzen, d.h. wie sie Ihre Kunden dabei unterstützen können, aussagekräftige und belegbare Finanz- und Vermögensvorteile zu erzielen. Wir freuen uns das Programm jetzt, aufgrund des großen Erfolgs des letzten Grid webinar, erweitern zu können und auch LINUX und AUTONOMIC COMPUTING einzuschließen. Weitere Angaben sowie Anmeldeinformationen finden Sie auf unserer Website (siehe Web-Adresse unten). Wählen Sie den Link 'Influencer Webinar' auf der rechten Seite der Webpage : Bitten hier klicken.


1. ORACLE KÜRZT BERATERSTELLEN

Oracle Deutschland hat sich zu einer Streichung von einem Drittel ihrer Consultant-Stellen entschieden, wodurch sich das Beratungspersonal von etwas mehr als 600 auf 400 reduzieren wird.

Nach Auskunft des Software-Unternehmens werden die Stellenkürzungen in diesem Monat erfolgen. Die Maßnahme schließt sich an das im November eingeleitete Arbeitszeitverkürzungsprogramm an, welches die Beraterstellen angesichts der schlechten Wirtschaftslage sichern sollte. Das Programm sah eine Senkung der Arbeitszeit um 20 % bei 15 %-iger Lohnkürzung vor.

Oracle, die diese Maßnahme ursprünglich bis Ende Mai fortführen wollte, sah sich noch vor Ende des Programms zu einem Richtungswechsel gezwungen. In einer Erklärung hieß es: „Trotz der von uns kontinuierlich vorgenommenen Analysen und Bewertungen des Beratungsgeschäftsmodells sieht sich Oracle veranlasst, aufgrund der gegenwärtigen Konjunkturlage in Deutschland Anpassungen im Unternehmen vorzunehmen."

Es heisst, Oracles Consulting-Sparte habe ihre Auftrags- und Umsatzziele verfehlt, welches einen verschärften Druck auf die Arbeitsstellen zur Folge hatte. Man geht davon aus, dass sich das Unternehmen in Zukunft nicht nur seines hauseigenen Beraterteams bedienen wird, sondern verstärkt auch auf Partnerunternehmen, zu welchen Global Players wie Accenture, IBM Business Consulting Services und BearingPoint nebst lokalen Partnern, wie z.B. Opitz Consulting, gehören.


2. DEUTSCHLAND HINKT IM E-GOVERNMENT-GESCHÄFT HINTERHER

Deutschland gehört zu jenen Ländern, die laut einer Accenture-Studie in Bezug auf die Entwicklung und Ausreifung von E-Government-Diensten hinter Kanada zurückbleiben.

So ergibt sich aus einer Befragung von 140 Top-Behördenleitern in 22 Ländern Nordamerikas, Europas und Asiens, dass Deutschland (neben den USA, Großbritannien, Australien, Hongkong und Frankreich) die Stufe vier von fünf in Bezug auf die Ausreifung von Online-Government-Diensten erreicht.

Um diese Stufe zu erreichen, müssen nach Auskunft von Accenture Behörden spezielle Kundendienstziele festgelegt sowie Portale entwickelt haben, die ihren Kunden nützliche und bequeme Online-Dienste zur Verfügung stellen.

Aus der jährlich durchgeführten Studie ergibt sich, dass Kanada zum dritten Mal insgesamt gesehen Rangführer im Bereich der Ausreifung von E-Government-Diensten ist. Als einziges Land konnte es in diesem Jahr die höchste Stufe erreichen.

Laut Accenture differenziert sich Kanadas E-Government-Initiative durch sein spezielles Kundendienstkonzept, die zur Messung des Erfolgsgrades der Dienstleistungen angewandten Methoden, den integrierten Ansatz für Dienstleistungsangebote über verschiedene Lieferkanäle sowie ein behördenübergreifendes Konzept für Online-Dienste.

Der Accenture-Studie „E-Government Leadership: Engaging the Customer" zufolge sind 93 % der Staatsbediensteten der Ansicht, dass die stärkere Zufriedenheit der Bürger Online-Entwicklungen fördert. 83 % gaben die Nachfrage der Kunden nach neuen und verbesserten Dienstleistungen an, während 77 % den Bedarf, Behördenleistungsziele zu erreichen, nannten.


3. DELOITTE CONSULTING ERNENNT NEUEN CEO

Deloitte Consulting hat ihren Global Public Sector Practice-Leiter Paul Robinson zum neuen Chief Executive bestimmt.

Der in Toronto ansässige 50-jährige Robinson tritt die Nachfolge von Doug McCracken an, welcher nach dem Scheitern der Abkoppelung von Deloitte Consulting von der Muttergesellschaft, dem Wirtschaftsprüfungsunternehmen Deloitte Touche Tohmatsu, über ein Management-Buy-Out im vergangenen Monat seinen Rücktritt bekannt gegeben hatte.

Über Robinsons Ernennung ist noch von den weltweiten Partnerunternehmen abzustimmen. Eine Ablehnung ist jedoch nach 20-jähriger Tätigkeit bei Deloitte Consulting und aufgrund seiner Mitgliedschaft im Global Operations-Führungsausschuss der Beratungsfirma unwahrscheinlich.

„Dies ist ein entscheidender Moment für Deloitte Consulting", so Robinson. „In den kommenden Wochen haben wir zahlreiche Entscheidungen zu treffen. Ich sehe der Zukunft mit Spannung entgegen; unsere Organisation ist bestens. Ich bin überzeugt, dass Deloitte Consulting auch in Zukunft als ein auf dem Markt führendes Unternehmen angesehen wird, wenn wir unsere Strategie weiter entwickeln.

„Aufgrund der Entscheidung, bei Deloitte Touche Tohmatsu zu bleiben, werden wir über eine ausreichende Finanzkraft verfügen, um neue Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln sowie auch eine größere globale Reichweite in einem Umfeld, in dem Größe zu einem immer wichtigeren Faktor wird."

Für Deloitte Touche Tohmatsu und Deloitte Consulting bleibt noch zu entscheiden, wie sich die Beziehungen zwischen der Beratungssparte, dem Wirtschaftsprüfungsgeschäft und der Firmenberatung innerhalb des Wirtschaftsberatungs-Unternehmes auf der Basis individueller Länderkonzepte und global gesehen gestalten sollen.

Unabhängig davon, wie diese Entscheidung ausfallen wird, geht man davon aus, dass das Unternehmen Kunden verlieren wird, die befürchten, gegen Regelungen hinsichtlich der Unabhängigkeit von Wirtschaftsprüfern zu verstoßen. Bisher sollen sich bereits General Motors und der US-amerikanische Autohändler AutoNation aufgrund des Unvermögens, eine Abspaltung zu vollziehen, von der Beraterfirma getrennt haben.


4. IBM STARTET MIT STARKEN ZAHLEN INS GESCHÄFTSJAHR 2003

IBM konnte aufgrund der Umsatzsteigerung von 11 % auf $ 20,1 Mrd. im ersten Quartal einen Anstieg von 16 % auf $ 1,4 Mrd. beim Reingewinn verzeichnen.

IBM Global Services war hier mit einer Einnahmensteigerung von 24 % auf $ 10,2 Mrd. wegbereitend (dieses schließt den Wartungsbereich sowie den „Betrag durch das Hinzukommen der ehemaligen PwC Consulting" ein.

Die Wartungssparte ausgenommen, nahmen die Erlöse um 27 % zu, während die Bruttogewinnspanne bei den Dienstleistungen von 26 % im ersten Quartal des vergangenen Jahres auf 24,9 % zurückging. Nach Aussagen von IBM wurden im zugrundeliegenden Quartal Service-Verträge in Höhe von $ 12 Mrd. abgeschlossen. Bei Quartalsende sei ein Auftragsbestand von ca. $ 113 Mrd. zu verzeichnen gewesen.

Die Umsätze im Software-Bereich legten im ersten Quartal um 8 % auf $ 3,1 Mrd. zu, welches den einmonatigen Beitrag von Rational Software, die IBM im Februar für $ 2,1 Mrd. zur Unterstützung ihrer Middleware-Linie angekauft hatte, einschließt. Insgesamt gingen die Umsätze im Hardware-Bereich um 1 % auf $ 5,8 Mrd. zurück.

Regional gesehen stiegen die Umsätze auf dem amerikanischen Kontinent um 5 % auf $ 8,6 Mrd. und in Europa, dem Nahen Osten und Afrika um 23 % auf $ 6,3 Mrd., während Asien und der Pazifikraum einen Zuwachs um 14 % auf $ 4,5 Mrd. verzeichneten. Die Umsätze im OEM-Bereich gingen hingegen um 15 % auf $ 690 Mio. zurück.

IBM Chairman und CEO Sam Palmisano in einem Kommentar hierzu: „Trotz des nach wie vor schwierigen Umfelds hatten wir wieder ein starkes Quartal und konnten in unseren strategischen Geschäftsbereichen erneut Marktanteile hinzugewinnen. In die Zukunft blickend sind wir richtig positioniert, um die entsprechenden Programme aufzustellen und unseren Kunden bei der Umorganisation ihres Geschäfts zu unterstützen, damit diese eine Steigerung ihrer Gewinne, Leistungskraft und Produktivität im E-Business erzielen können."


5. ACCENTURE IM ZWEITEN QUARTAL GANZ VORN

Mit einem Reingewinn von $ 118,8 Mio. bei einem Umsatzrückgang von 3 % auf $ 2,8 Mrd. konnte Accenture die Erwartungen von Analysten für das zweite Quartal übertreffen. Im Vergleich hierzu war aufgrund erheblicher Umstrukturierungskosten im entsprechenden Vorjahresquartal ein Reinerlös von $ 10,6 Mio. bei einem Umsatz von $ 2,9 Mrd. erzielt worden.

Die Umsatzerlöse im Outsourcing-Geschäft stiegen gegenüber dem Vorjahr um 33 % auf $ 828 Mio. und machten damit 29 % des Gesamtumsatzes aus. Im Consulting-Bereich gingen die Umsätze um 15 % auf $ 2 Mrd. zurück. Laut Accenture ist das Outsourcing „auch in Zukunft ein Bereich, in dem das Unternehmen auf Wachstum setzt".

In den Sparten Communications & High Tech und Government stiegen die Erlöse um jeweils 5 % und 12 %. Bei den Finanzdienstleistungen wurde ein Rückgang von 5 %, bei Produkten um 10 % und bei Ressourcen um 12 % verzeichnet.

Umsatzmäßig konnte in den Regionen Europa, Naher Osten und Afrika ein Anstieg von 2 % und in Asien und dem Pazifikraum um 7 % erzielt werden; auf dem amerikanischen Kontinent hingegen gingen die Erlöse um 9 % zurück.

In einem Kommentar zu den Ergebnissen sagte Accenture Chairman und CEO Joe Forehand: „Wir sind mit Accentures soliden Zahlen im zweiten Quartal zufrieden, vor allem vor dem Hintergrund der schwierigen konjunkturellen und geopolitischen Lage, angesichts derer unsere Geschäfte immer noch gut sind. Im zugrundeliegenden Quartal hatten wir einen sehr starken Auftragseingang. Mit $ 4,75 Mrd. konnten wir das zweithöchste Ergebnis in der Firmengeschichte verzeichnen."

In die Zukunft blickend geht Accenture für das dritte Quartal von einer Umsatzentwicklung zwischen plus und minus 2 % aus und nach wie vor einem Gesamtjahreszuwachs von 0 - 2 %.


6. T-SYSTEMS BAUT DIE BEZIEHUNGEN ZU VOLKSWAGEN AUS

T-Systems hat den Vertrag über Kommunikationsdienste mit Volkswagen um die Komponente IT-Services erweitert. Der laufende Vertrag wurde ebenfalls um 3,5 Jahre verlängert und beläuft sich auf ein Gesamtauftragsvolumen von ca. $ 21,5 Mio. bis Ende 2006.

T-Systems, die Sparte für IT-Dienste und -Lösungen der Deutschen Telekom, arbeitet seit 1993 mit Volkswagen zusammen. In erster Linie konzentriert sich diese Kooperation auf den Aufbau und Betrieb eines von der Telekom entwickelten Netzwerks für den Autohersteller sowie die Anbindung von VW an die sogenannte European Network Exchange, welche mehrere Autofirmen und Lieferanten miteinander verbindet.

Aufgrund der von Volkswagen angestrebten Optimierung ihrer Produktions- und Verwaltungsprozesse wird T-Systems das Unternehmen in Zukunft neben Netzwerk-Diensten auch mit IT-Services aus ihrem Portfeuille an Integrations-, Implementierungs- und Betriebslösungen beliefern.


7. WEITERE INFORMATIONEN - FEEDBACK/WEITERLEITEN AN EINEN KOLLEGEN

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