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Mai 2003

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IBM & Oracle


** NEUESTE MELDUNGEN IM NEWSWIRE **

  1. SAP SI senkt Einnahmenziel auf Null
  2. Plaut sieht Umschwung für 2003 voraus
  3. EDS vor weiteren SEC-Ermittlungen
  4. CSC-Geschäfte am Jahresende lebhaft
  5. BearingPoint baut auf Akquisitionen
  6. WEITERE INFORMATIONEN - FEEDBACK/WEITERLEITEN AN EINEN KOLLEGEN

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1. SAP SI SENKT EINNAHMENZIEL AUF NULL

SAP Systems Integration (SAP SI) hat sein Einnahmenziel für das Steuerjahr 2003 von einer niedrigen einstelligen Zahl auf Null reduziert. Ursache ist die auch weiterhin bestehende Zurückhaltung gegenüber Neuinvestitionen, wachsende Konkurrenz kombiniert mit Preisdruck sowie ein ungünstiger Wechselkurs.

Das in Dresden ansässige Unternehmen hält jedoch auch weiterhin an seinem Ziel einer 12- bis 14-prozentigen Zunahme seines Vorsteuergewinns fest, nicht zuletzt aufgrund von Kostensparmaßnahmen, wozu ein 10,1-prozentiger Personalabbau auf 1.666 Mitarbeiter gehört.

Bernd-Michael Rumpf, CEO von SAP SI, kommentierte wie folgt: "Es besteht eine eindeutige Zurückhaltung bei den Betriebsinvestitionen, insbesondere auf unserem deutschen Kernmarkt. Wir gehen nicht davon aus, dass sich diese Situation in der zweiten Jahreshälfte wesentlich verbessern wird. Die Steigerung unserer Ertragskraft ist daher auch weiterhin eine unserer wichtigsten Prioritäten."

Die Vorsteuergewinne von SAP SI waren im ersten Quartal um 35,7% auf 8,8 Millionen US-Dollar gestiegen, gegenüber Einnahmeneinbußen von 12,9% auf 74,5 Millionen US-Dollar. Joachim Müller, der Leiter der Finanzabteilung, äußerte sich wie folgt: "Umstrukturierungsmaßnahmen und strenges Kostenmanagement zeigen gute Ergebnisse. In unserer Geschäftstätigkeit haben wir bereits in drei aufeinanderfolgenden Quartalen zweistellige Gewinnspannen erzielt."

Angaben von SAP SI zufolge wurden 85,2% der Einnahmen im ersten Quartal aus Beratungsaufträgen erzielt, 11,9% aus Hosting-Dienste und Anwendungsmanagement und 2,9% aus Produkten.

Die Einnahmen aus dem deutschen und Schweizer Markt fielen um 10,3% auf 61,6 Millionen US-Dollar im ersten Quartal. Die Einnahmen aus dem amerikanischen Markt schnitten sogar noch schlechter ab, mit einem Rückgang von 28,8% auf 7,6 Millionen US-Dollar.


2. PLAUT SIEHT UMSCHWUNG FÜR 2003 VORAUS

Das IT- und Management-Consultingunternehmen Plaut hat einen erheblichen Rückgang seiner Einnahmen im Jahr 2002 bekannt gegeben. Gleichzeitig wurde jedoch verkündigt, dass aufgrund des internen Umstrukturierungsprogramms 'TargetTen' im Jahr 2003 ein 10%iger Vorsteuergewinn erwartet wird.

Der SAP-Spezialist gab bekannt, dass die Unternehmenseinkünfte im vergangenen Jahr um 23% auf 248 Millionen US-Dollar gesunken seien. Der Rückgang wurde zurückgeführt auf 281 abgebaute Stellen, darunter 176 Consultants, ferner auf die negativen Auswirkungen des Wechselkurses und auf den Verkauf bzw. die Schließung unrentabler und nicht strategischer Unternehmensgeschäfte. Zu Letzteren gehören z. B. Outsourcing-Geschäfte in den USA und Brasilien, eine Niederlassung in Rumänien und eine Management-Search-Firma in Deutschland.

Für die Zukunft beabsichtigt Plaut den Abbau weiterer 100 der Ende 2002 noch verbleibenden 1.366 Stellen und weitere Umstrukturierungs- und Kostensparmaßnahmen.

Angaben von Plaut zufolge zeigen die Kürzungen bereits erste positive Wirkungen. Vorläufige Zahlen für das erste Halbjahr zeigen einen Gewinn vor Zinsen und Steuer von 1,8 Millionen US-Dollar gegenüber einem Verlust von 4,7 Millionen US-Dollar im vorausgegangenen Quartal. Dahinter steht ein Einnahmenrückgang von 61,8 Millionen US-Dollar im 4. Quartal 2002 auf 53,3 Millionen US-Dollar im 1. Quartal 2003.

Zu seiner Konsolidierung in zwei Geschäftszweige - Management Consulting einerseits und IT- und Hosting-Lösungen andererseits - äußerte sich Plaut wie folgt: "Höhere Kundenzufriedenheit und eine Steigerung der Ertragslage sind unsere Hauptprioritäten. Die Umstrukturierungsmaßnahmen dürften bereits 2003 den Umschwung herbeiführen."

Unabhängig davon gab Plaut bekannt, dass der amtierende Vorstandsvorsitzende und Hauptgeschäftsführer Erich Lebeiner vom Vorstand zurückgetreten sei. An seine Stelle tritt Toon Bouten, zuvor CEO bei Jobline und bekannt für seine Kompetenzen im Bereich der Unternehmenssanierung.


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3. EDS VOR WEITEREN SEC-ERMITTLUNGEN

Auf EDS wartet eine zweite Untersuchung seitens der US-amerikanischen Securities and Exchange Commission (SEC) im Zusammenhang mit den Geschäftsaktivitäten des Unternehmens.

Diese Entscheidung wurde im Anschluss an die Bekanntgabe der jüngsten Finanzergebnisse von EDS getroffen, denen zufolge das Unternehmen im ersten Quartal einen Nettoverlust von 126 Millionen US-Dollar verzeichnet hat - im Anschluss an einen Nettogewinn von 354 Millionen US-Dollar im Vergleichsquartal des Vorjahres. Die Einnahmen in den ersten drei Monaten des Jahres 2003 stiegen um 2% auf 5,37 Millionen US-Dollar. Die Höhe der Vertragsabschlüsse ging gegenüber dem Vorjahr von 7,2 Milliarden US-Dollar auf 3 Milliarden US-Dollar zurück.

Die Verluste wurden im Wesentlichen auf ein 334 Millionen Dollar hohes Defizit bei einem großen Vertrag mit der US Navy zurückgeführt, ferner auf 48 Millionen Dollar Entlassungsabfindung für den ehemaligen CEO Dick Brown.

In einer Erklärung sagte EDS, dass die SEC Informationen in Bezug auf einen Intranet-Vertrag in Höhe von 7 Milliarden US-Dollar für das US Navy Marine Corps angefordert habe. Unternehmenserwartungen zufolge wird dieser Vertrag erst am Ende dieses Jahres Einnahmen erzielen und erst im nächsten Jahr Gewinne abwerfen.

In seiner Antwort auf das Ersuchen der SEC sagte EDS, dass es Dokumente und Informationen bereitstellen werde.

Das Ersuchen erfolgt im Anschluss an bereits bestehende SEC-Ermittlungen. Die Ermittlungen wurden im vergangenen Oktober eingeleitet, nachdem das Unternehmen gewarnt hatte, dass es seine Gewinn- und Einnahmenziele im dritten und vierten Quartal nicht erfüllen könne. Hinzu kamen Zahlungen in Höhe von 225 Millionen US-Dollar zur Begleichung von Derivatverpflichtungen bei einem Aktienoptionsplan für Unternehmensmitarbeiter. Der Abschluss bzw. ein Kommentar der SEC zu diesen Ermittlungen steht noch aus.


4. CSC-GESCHÄFTE AM JAHRESENDE LEBHAFT

Der IT-Services Provider CSC hat für die 12 Monate bis zum 28. März 2003 einen Anstieg seines Nettogewinns um 28% auf 440,2 Millionen US-Dollar bekannt gegeben. Die Einnahmen in diesem Zeitraum fielen um 0,3% auf 11,3 Milliarden US-Dollar, die Höhe der Neuaufträge belief sich auf 7,7 Milliarden US-Dollar.

Der Nettogewinn von CSC stieg im 4. Quartal um 15% auf 162,7 Millionen US-Dollar, bei einer leichten Einnahmensteigerung von 1,4% auf 3,1 Milliarden US-Dollar.

Das Unternehmen führt den Quartalsgewinn auf seine Arbeit für die amerikanische Bundesregierung zurück, ferner auf die Akquisition von Dyncrop am 7. März. CSC meldete außerdem einen Einnahmenzuwachs in Europa, der durch den aus amerikanischer Sicht günstigen Wechselkurs noch verstärkt werde. Gemeinsam glichen diese Gewinne die weltweit anhaltende Nachfrageschwäche bei kurzfristigen kommerziellen IT-Diensten aus.

Van Honeycutt, Vorstandsvorsitzender und CEO von CSC, kommentierte wie folgt: "Angesichts der Herausforderungen des globalen IT-Markts sind wir mit unseren Ergebnissen im vierten Quartal sehr zufrieden."

In Bezug auf die Zukunft fügte er hinzu: "In Nordamerika sehen wir Zeichen einer Stabilisierung in der Nachfrage nach Consulting- und Systemintegrationsdiensten. Unsere Anstrengungen in diesem Bereich haben über die Jahre hinweg zu bedeutsamen Verbesserungen geführt. Obgleich in Europa und Asien keine derartige Stabilisierung in Bezug auf Consulting- und Systemintegrationsdienste erkennbar ist, sind wir ermutigt durch die anhaltend solide Performance unserer europäischen Outsourcing-Aktivitäten."

CSC wies auf das im 4. Quartal beträchtliche Einnahmenwachstum aus seiner Arbeit für die amerikanische Regierung hin - darunter Verträge mit der amerikanischen Bundesregierung, dem amerikanischen Verteidigungsministerium und Zivilbehörden. Gleichzeitig fielen im vierten Quartal die Geschäftseinkünfte weltweit um 5,2% auf 2,1 Milliarden US-Dollar, wobei lediglich in Europa ein leichter Einnahmenzuwachs verzeichnet werden konnte.

Zu Beginn des Steuerjahrs 2004 erwartet CSC eine 25%ige Einnahmensteigerung im ersten Quartal und Jahresgesamteinnahmen zwischen 14,3 Milliarden und 14,7 Milliarden US-Dollar.

* CSC hat seine weltweiten Business Transformation Services zu einer Geschäftseinheit konsolidiert. Die Unternehmensgruppe für Transformation Services wird weltweit über 10.000 Anwendungsexperten verfügen. Diese werden auf sechs Kontinenten und in 15 Anwendungszentren Business-Transformation-Outsourcing-Dienste über die heimischen und ausländischen Unternehmenseinrichtungen anbieten.


5. BEARINGPOINT BAUT AUF AKQUISITIONEN

BearingPoint führt seine 43%ige Einnahmensteigerung im dritten Quartal auf die Akquisition ausländischer Geschäftseinheiten von Andersen Business Consulting und der KPMG Business-Unternehmen in Deutschland, der Schweiz und Österreich zurück. BearingPoint gab bekannt, dass neben den Akquisitionen auch ein organisches Wachstum von 6% für den Einnahmengewinn von 628,3 Millionen US-Dollar verantwortlich sei.

Der Nettogewinn von Januar bis März 2003 fiel um 48% auf 12,4 Millionen US-Dollar. Ursache des Gewinnrückgangs waren Kosten in Höhe von 11,9 Millionen US-Dollar im Zusammenhang mit den im vergangenen Jahr bekannt gegebenen Personalentlassungen. Im vergleichbaren Quartal des Vorjahres meldete das Unternehmen einen Nettogewinn von 23,7 Millionen US-Dollar.

Rand Blazer, Vorstandsvorsitzender und CEO von BearingPoint, kommentierte: "Die soliden Ergebnisse dieses Quartals zeugen von unserer Fähigkeit, uns klar auf unsere Kunden zu fokussieren, deren Unternehmen echte Vorteile zu verschaffen und unsere neuen Geschäftsmethoden rasch und effizient zu integrieren."

Als Beweis seiner wachsenden globalen Reichweite gab BearingPoint bekannt, dass Nordamerika 68,6% der Bruttoeinnahmen im dritten Quartal erzielt habe, vor Europa, dem Nahen Osten und Afrika mit 19,2%, dem asiatisch-pazifischen Raum mit 10,2% und Lateinamerika mit 2%. Im dritten Quartal des vorausgegangenen Steuerjahrs habe Nordamerika 91,4% der Bruttoeinnahmen erzielt, Europa, der Nahe Osten und Afrika 1%, der asiatisch-pazifische Raum 5,9% und Lateinamerika 1,7%.

Während des Quartals nahm BearingPoint weitere Kostensenkungen vor, kürzte die Verwendung von Subunternehmern und kürzte seine Reise-, Verkaufs- und Verwaltungskosten. Nach den ersten neun Monaten konnte das Unternehmen eine Steigerung seiner Nettoeinnahmen um 37,3% und einen Nettogewinn von 44 Millionen US-Dollar vorweisen, gegenüber einem Verlust von 27,3 Millionen US-Dollar im Vorjahr.


7. WEITERE INFORMATIONEN - FEEDBACK/WEITERLEITEN AN EINEN KOLLEGEN

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