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Gegenwärtige Ausgabe : Januar 2004

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** NEUESTE MELDUNGEN IM NEWSWIRE **

  1. Triaton steht zum Verkauf
  2. Accenture im ersten Quartal unter Druck
  3. CGEY veröffentlicht zweite Gewinnwarnung
  4. Atos Origin sieht schwierigen sechs Monaten entgegen
  5. LogicaCMG äußert sich positiv über Fusion
  6. WEITERE INFORMATIONEN - FEEDBACK/WEITERLEITEN AN EINEN KOLLEGEN

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1. TRIATON STEHT ZUM VERKAUF

Triaton steht zum Verkauf Nach Ablauf der Frist für die Unterbreitung der Übernahmeangebote Anfang des Monats befinden sich nun Cap Gemini Ernst & Young, CSC, IBM und T-Systems, das Tochterunternehmen der Deutschen Telekom, im Rennen um Triaton, die IT-Services-Tochter des Industriekonzerns ThyssenKrupp.

Das indische Unternehmen Tata Consulting Services, das ursprünglich unter den Interessenten gewesen sein soll, ließ verlauten, keine Absicht zu haben, Triaton zu übernehmen, um seine Präsenz in Europa auszubauen.

ThyssenKrupp hatte im Mai angekündigt, Triaton sowie weitere Nicht-Kerngeschäfte veräußern zu wollen. Das im Jahr 2000 aus dem Zusammenschluss der IT-Einheiten von Thyssen, Krupp, Hoesch und Hoechst entstandene profitable Unternehmen Triaton erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2002/3 Umsätze in Höhe von ca. $ 422 Mio. und verfügt über rund 2.300 Mitarbeiter.

Auf einem nationalen Markt, auf dem es keinen führenden unabhängigen und inländischen Akteur gibt, würde der neue Eigentümer von Triatons Deutschland-Geschäft zu einer Marktkraft werden, die eine ernsthafte Konkurrenz für internationale IT-Dienstleister wäre. ThyssenKrupp wird voraussichtlich im kommenden Monat eine Verkaufsentscheidung treffen und weitere Einzelheiten über den künftigen Eigenbedarf an IT-Services bekannt geben.


2. ACCENTURE IM ERSTEN QUARTAL UNTER DRUCK

Accenture im ersten Quartal unter Druck Accenture konnte seinen Reingewinn für das im vergangenen November endende Quartal um 37 % steigern, wobei die Umsätze um 11 % auf $ 3,3 Mrd. gestiegen waren. Die Bruttomarge des Unternehmens ging hingegen von 39,4 % vor einem Jahr auf 34,1 % zurück.

Accenture führte dies auf eine anhaltende Verlagerung in der Geschäftsdurchmischung in Richtung Outsourcing zurück (ein Segment mit höheren Bruttomargen als im Consulting), anhaltenden Preisdruck und schwache Margen bei drei problematischen Verträgen im Unternehmensbereich Kommunikation und High-Tech.

Die Quartalsumsätze im Consulting-Geschäft gingen um 1 % auf $ 2,1 Mrd. zurück und machten 64 % der Nettoeinnahmen aus. Der Outsourcing-Bereich legte um 45 % auf $ 1,2 Mrd. zu, welches 36 % des Nettoumsatzes entspricht.

Die Regionen Europa, Naher Osten und Afrika verzeichneten eine Zunahme um 16 % auf $ 1,6 Mrd., wobei die Erlöse auf dem amerikanischen Kontinent um 7 % auf $ 1,5 Mrd. stiegen und im asiatisch-pazifischen Raum um 6 % auf $ 220 Mio.

Accentures Chairman und CEO Joe Forehand hierzu: "Wir sehen gute Geschäftschancen und sind mit unserem starken neuen Vertragsportfolio zufrieden. Die Neuaufträge für das erste Quartal beliefen sich auf $ 5,1 Mrd., unser bisher drittbestes Quartal. Im Outsourcing-Geschäft haben wir ein Neuauftragsvolumen von $ 3 Mrd. und im Consulting-Bereich $ 2,1 Mrd.

„Prioritär müssen wir uns in diesem Jahr um die Auftragsausführung kümmern. Bei einer verbesserten Auslastung und der Zunahme unserer Mitarbeiterzahlen können wir bei den Möglichkeiten, die wir verfolgen, selektiver vorgehen, auch bei der Preisgestaltung. Wir werden uns auch weiterhin darauf konzentrieren, die drei Wachstumsplattformen unserer Geschäftsstrategie umzusetzen: den Ausbau des Business Consulting und unserer Vorreiterschaft in den Bereichen Systemintegration und Technologie sowie die Beschleunigung unserer Geschäftsprozess-Auslagerungen."

In die Zukunft blickend erwartet Accenture für das zweite Quartal einen Nettoumsatz von $ 3,1 - $ 3,3 Mrd. und ein Umsatzwachstum für das Gesamtjahr 2004 im Bereich von 8 - 12 %.


3. CGEY VERÖFFENTLICHT ZWEITE GEWINNWARNUNG

CGEY veröffentlicht zweite Gewinnwarnung Cap Gemini Ernst & Young (CGEY) schloss das Jahr 2003 mit der zweiten Gewinnwarnung in vier Monaten ab und senkte damit seine Umsatz- und Gewinnerwartungen für die zweite Jahreshälfte noch weiter.

Dem Unternehmen zufolge werden die Erträge aus dem vierten Quartal unter den Erwartungen bleiben, da Verträge im Wert von rund $ 616 Mio. (vor allem aus dem USA-Geschäft) in das Jahr 2004 verlagert wurden. Die Umsätze der zweiten Hälfte des Geschäftsjahres 2003 werden nun voraussichtlich bei rund $ 3,3 Mrd. liegen, d.h. weniger als die marktseitig erwarteten $ 3,4 Mrd., aber dennoch im Rahmen der Zahlen der ersten Jahreshälfte.

Die nicht erreichten Umsatzzahlen werden starke Auswirkungen auf die Margen haben, welche seitens CGEY Anfang 2003 auf 5% festgelegt wurden. Im September wurde die Gesamtjahresprognose für die operative Marge auf 4 % gesenkt und zum Ende des Kalenderjahres 2003 nochmals auf 2 - 3 % der Erträge.

Während CGEY verlauten ließ, man halte an den gegenwärtigen Wachstumszielen für 2004 und 2005 fest (wenngleich diese nicht bekannt geben wurden) zeigten sich Analysten angesichts der Unfähigkeit des Unternehmens, korrekte Prognosen abzugeben schockiert und äußerten sich dahingehend, dass die Glaubwürdigkeit des Managements durch zwei in so kurzer Zeit aufeinanderfolgende Gewinnwarnungen Schaden nähme.

Die Warnung und der anschließende Verlust des Anlegervertrauens folgten einer Woge des Enthusiasmus nachdem CGEY die Ausschreibung der britischen Finanzbehörden für den Aspire-Vertrag in Höhe von $ 5,2 Mrd. vor den Konkurrenten EDS und Accenture gewonnen hatte.

CGEY wird im Rahmen dieses Vertrages, der zunächst auf 10 Jahre ausgelegt ist und eine Verlängerungsoption auf weitere acht Jahre vorsieht, mit Fujitsu Services zusammenarbeiten. Der Vertrag bezieht sich auf die Übernahme der IT-Systeme der Finanzbehörden am 1. Juli, welche sich an eine sechsmonatige Übergangszeit anschließt, in der CGEY mit EDS und Accenture zusammenarbeiten wird. Im Vertrag weiterhin vorgesehen ist CGEYs Übernahme von rund 2.250 Beschäftigen von EDS und Accenture.

* CGEY ist im Rennen um die Übernahme von Triaton, der IT-Services-Tocher des deutschen Industriekonzerns ThyssenKrupp. Die Frist für die Einreichung der Angebote endete Anfang des Monats. CGEY tritt mit ihrem Übernahmeangebot für die 2.300 Mitarbeiter starke IT-Dienstleistergruppe, die 2003/3 einen Umsatz von rund $ 422 Mio. und damit einen Gewinn erwirtschaftete, gegen CSC, IBM und die Deutsche Telekom-Tochtergesellschaft T-Systems an. ThyssenKrupp wird voraussichtlich im kommenden Monat eine Verkaufsentscheidung treffen und weitere Einzelheiten über den künftigen Eigenbedarf an IT-Services bekannt geben.


4. ATOS ORIGIN SIEHT SCHWIERIGEN SECHS MONATEN ENTGEGEN

Atos Origin sieht schwierigen sechs Monaten entgegen Atos Origin hat aktualisierte Umsatzzahlen für das Geschäftsjahr 2003 veröffentlicht, welche einen geringfügigen Rückgang gegenüber 2002 bestätigen, gleichzeitig aber auch eine operative Marge von über 8 % prognostizieren.

Das IT-Dienstleistungsunternehmen stützte das Update auf seine Geschäfte im Oktober und November 2003 und rechnet trotz gewisser Stabilisierungen in der Region, europaweit für weitere sechs Monate mit einem schwierigen Marktumfeld.

Atos Origin wird am 10. März seinen Gesamtjahresbericht veröffentlichen und kündigt an, dass die Ergebnisse auch einen Aufwand in Höhe von $ 283 Mio. für den Goodwill-Wert von Atos KPMG Consulting beinhalten. Der Aufwandsposten beläuft sich auf ein Drittel des von Atos Origin für das KPMG Consulting-Geschäft in UK und den Niederlanden gezahlten Preises. Dem Unternehmen zufolge war die Übernahme gerechtfertigt, um das strategische Ziel, eine mittel- bis langfristige Steigerung der Umsatzerlöse herbeizuführen, zu erreichen.

Die Übernahme von SchlumbergerSema hätte bis Ende des Monats bestätigt werden sollen.


5. LOGICACMG ÄUSSERT SICH POSITIV ÜBER FUSION

LogicaCMG äußert sich positiv über Fusion Nach Aussage von LogicaCMG zeigen sich die Vorteile des Zusammenschlusses von Logica und CMG in Form einer Zunahme des Marktanteils sowie Fortschritten bei den Auftragseingängen.

Chief Executive Martin Reads Kommentar zum ersten Jahrestag der Fusion und dem Abschluss des Geschäftsjahres per 31. Dezember: „Das Geschäft hat sich in der zweiten Jahreshälfte unseren Erwartungen entsprechend entwickelt. Die erfolgreiche Integration der beiden Unternehmen war ein wichtiger Schritt für die Entwicklung der Gruppe. Wenngleich wir uns auch weiterhin Herausforderungen stellen müssen, insbesondere in Deutschland, sind wir doch zuversichtlich, im Jahr 2004 an die 2003 erzielten Fortschritte anknüpfen können."

LogicaCMG erwartet im IT-Services-Geschäft für das zweite Halbjahr ähnliche Umsatzzahlen wie im vorausgehenden ($ 1,3 Mrd.), rechnet aber mit einer Verbesserung der Marge von 6,5 % auf über 8 % in der zweiten Jahreshälfte, vor allem aufgrund von Rationalisierungen im Zuge der Fusion.

Seitens des Unternehmens verlautete, das Frankreich-Geschäft sei einer Überholung unterzogen worden und solle 2004 Gewinne einfahren, Deutschland bliebe aber nach wie vor ein schwieriges Thema, vor allem im Bankenbereich, wo LogicaCMG einen Großteil seiner Geschäfte abwickelt. Dem Unternehmen zufolge würde es in diesem Bereich länger dauern, die Rentabilität wiederherzustellen.

Der britische Markt biete weiterhin Möglichkeiten, vor allem im öffentlichen Sektor, und für das gemischte Outsourcing-Modell, in welchem Einheiten im nahen und fernen Ausland zum Einsatz kämen.

Abschließend zum IT-Services-Bericht hieß es seitens LogicaCMG: „Wir gehen für unser IT-Services-Geschäft 2004 von erneuten Wachstum aus und demzufolge einer leichten Verbesserung der Margen gegenüber der zweiten Hälfte 2003."

Die Umsätze in LogicaCMGs Mobilnetz-Geschäft für das zweite Halbjahr sollten den Schätzungen zufolge im Bereich der $ 234 Mio. liegen, die in der ersten Jahreshälfte erwirtschaftet wurden, so dass für das gesamte Jahr ein Gewinn ausgewiesen werden kann.


6. WEITERE INFORMATIONEN - FEEDBACK/WEITERLEITEN AN EINEN KOLLEGEN

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